Knoblauchgewürz - köstlich und gesund

Knoblauch ist ein fester Bestandteil der Küche in vielen Ländern. Rund um das Mittelmeer lieben ihn die Menschen ebenso wie in arabischen Ländern oder in Asien.

Knoblauch in GlaesernBesonders erfreulich: Die Knolle ist nicht nur appetitanregend und verdauungsfördernd, sondern hat als Nebeneffekt auch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Doch in welchen Formen wird Knoblauch als Gewürz überhaupt verwendet?

Knoblauchgewürz getrocknet

Knoblauchgewürz ist für die ganz schnelle Küche getrocknet erhältlich – als Granulat oder Pulver, oft auch als Knoblauchsalz. Getrocknetes Knoblauchgewürz hat einen sehr intensiven und deutlich anderen Geschmack als frische Knoblauchzehen. Je nach Menge, können auch die manchmal etwas lästigen Ausdünstungen stärker sein.
Knoblauch-Öl

Eine andere konservierte Form des Knoblauchgewürzes sind in Öl eingelegte Knoblauchzehen. Nicht nur die eingelegten Zehen selbst sind ein schmackhaftes Würzmittel (aber auch pur ein Genuss…). Das Öl lässt sich ebenfalls sehr gut verwenden, denn es nimmt den Geschmack der Zehen an. Diese Art von Knoblauchgewürz lässt sich sehr leicht selbst herstellen, ist köstlich zum Beispiel in Salatsaucen und hält außerdem lange: Einfach nach Belieben Knoblauchzehen in ein Marmeladenglas mit Schraubverschluss geben, salzen und vollständig mit einem möglichst guten Öl bedecken (Olivenöl ist perfekt, aber auch mit Sesamöl ist so ein Öl-Knoblauchgewürz zum Beispiel köstlich).

Knoblauchgewürz – aber frisch

Wer den positiven Nutzen für die Gesundheit schätzt, verwendet zum Würzen am besten frischen Knoblauch. Er ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich, bei uns während des ganzen Jahres als gelagerte weiße Knolle, teilweise aber auch rosa- oder violettfarben. Die Zehen sollten sich möglichst fest anfühlen und keinen schon grün gefärbten Keim in der Mitte haben.

Knoblauch sollte trocken und kühl aufbewahrt werden und hält sich dann längere Zeit.

Wirklich „frisch“ – im Unterschied zu diesem meist schon länger gelagerten Knoblauch – sind die saisonalen, erntefrischen Knollen, die bei uns im Sommer zu bekommen sind. Sie sind zu erkennen an ihrem grünen Stil. Der Geschmack ist milder und frischer als bei den gelagerten Knollen.

Wird der gelagerte Knoblauch als Küchengewürz verwendet, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Variante ist, die geschälten Zehen durch eine Knoblauchpresse zu drücken und den Saft unter die Gerichte zu rühren. Alternativ wird Knoblauch kleingehackt.

Außerdem können die ganzen Zehen verwendet werden – man kann sie mit kochen oder Gemüse, Fisch oder Fleisch damit „spicken“. Der junge Knoblauch wiederum wird am besten ohne die äußere Haut in Stücke geschnitten oder gehackt.

Knoblauch als Gewürz kann roh gegessen werden und entfaltet dann eine ziemliche Schärfe und Intensität.

Viel milder ist die Würze von Knoblauch gekocht oder auch in sehr dünne Scheiben geschnitten und in Fett gedünstet oder ganz kurz angebraten (nicht zu heiß).

Tipp zum Kochen

Den Knoblauch nur kurz zum Ende hin mit kochen oder dünsten lassen – sowohl die Geschmacksstoffe als auch die gesundheitsfördernden Stoffe bleiben viel besser erhalten.

 

Rezept: Petersilien-Pesto

(vegan und sehr einfach)

1 Bund glatte Petersilie
2 frische, geschälte Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl
90 g Cashew-Kerne
1 TL Zitronensaft
Salz

Zubereitung:

Petersilie waschen und von den Stängeln zupfen und in einen Mixer geben
Knoblauchzehen pressen und den Knoblauchsaft dazu
Olivenöl, Cashew-Kerne, Zitronensalz und Salz ebenfalls mit in den Mixer füllen
alles fein pürieren – fertig

Schmeckt sehr lecker zu Pasta oder als Brotaufstrich!

 

 

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